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Liebe Freunde und Kunden,

am 16.12 haben wir die fertig gestellten Modelle aller Versionen der „Australis“ bzw. „America“ 1978 ausgeliefert.
Ein paar Auslieferungen hinken noch hinterher, da ich für die unerwartet großen Bestellungen nicht ausreichend Güsse zur Verfügung hatte. Diese sollen in den nächsten Monaten nachgeliefert werden.
Alle bislang eingegangenen Bestellungen werden zu den im letzten Rundmail ungefähr angepeilten Preisen ausgeliefert.
Die Preise für künftige Bestellungen dieses Modelles werden etwa 20% höher liegen, da ich mich bei der Herstellung grob verkalkuliert habe.
Falls Sie das Modell bislang nicht bestellt haben, es nun aber doch haben möchten, empfehle ich daher so schnell wie möglich einen unserer Händler nach noch nicht vorbestellten Modellen zu fragen.
Wir hoffen nun auf eine Reihe weniger anstrengender Tage über Weihnachten – dennoch werden die Arbeiten an Modellen ungefähr so weitergehen, wie schon bei der letzten Aktualisierung unserer Seite im September angekündigt – siehe unten.
Weiterhin arbeite ich derzeit an diversen Urmodellen kleiner Schiffe, die ich schon sehr lange abarbeiten wollte. Neu hinzugekommen ist zu meiner großen Freude die "Holland" (2) von 1940, deren Plan ich über die Vermittlung von Nico Guns aus den Niederlanden bekommen habe. Der Schlepper passt in vielerlei Hinsicht hervorragend in unsere Serie, schon 1943 ging er - inzwischen von Deutschland beschlagnahmt verloren - und ist damit ein weiterer von der Gestaltung her innovativer "Wartime-Looser". Denn - dieser edle Schlepper hatte seine geringe Aufbaumasse in kompletter Tropfenform und ist damit ein weiteres Stromlinienfahrzeug in unserer Serie. Über das kurzlebige Original gibt es die Aussage, dass sie die gleichfalls kurzlebige "Tirpitz" schleppte. Ich danke Sjouke Veenstra von ganzem Herzen, daß er mir eine Kopie dieses sonst nicht aufzufindenden Planes gemacht hat.
Weitere kleine Schiffe, die gerade bei uns in Handarbeit entstehen, aber - anders als die "Holland" schon lange auf unserer Liste stehen:
Da sind vier britische Lotsenversetzboote auf Seeposition zu nennen: Zum einen die "Bembrigde" - immer noch vorhanden und von kundigen polinischen Händen sachgerecht restauriert ist dieses phantastische kleine Schiff historisch sicherlich momentan eines der interessantesten Schiffe überhaupt - denn - sie war der erste Prototyp für die Korvetten der "Flower Class". Weiterhin entstehen bei uns "Sir Thomas Brooklebank" und die "Pathfinder" Zu beiden habe ich eine besondere Beziehung. Von einem Großmodell der "Sir Thomas" habe ich geträumt, seit es in einer sehr frühen Ausgabe der Schiffsmodell gesehen habe. In meinen Augen ist dieses Schiff besonders ausgewogen designt. Dieses Jahr ist es mir gelungen ein Großmodell aus der nördlichsten Ecke Festlands-Schottlands hierher zu bekommen und es hat mir schon viel Freude bereitet. Unter anderem ist es das einzige Schiffsmodell das geradeaus achteraus läuft. Die "Pathfinder" habe ich währdend meines Praktikums auf dem Kümo "Pinnau" 1984 noch aus dem frühen Morgennebel der Themse auftauchen sehen. Sicherlich eine der schönsten Schiffsbegegnungen meines Lebens. Schon vor vielen Jahren brachte mir Michael Dollenbacher auch hiervon ein Großmodell aus GB mit.
Außerdem bauen wir die Schwestern "Brook" und "Gurnard", welche sozusagen Typschiffe der großen Lotsenboote auf Seepositon waren.
Da wir nächstes Jahr anlässlich unseres "silbernen Kennenlernens" eine Reise auf dem Götakanal unternehmen und anschließend mit der "Storskär" weiter nach Waxholm fahren werden, habe ich auch hier endlich das Urmodell dieses vielleicht elegantesten und auf jeden Fall schnellsten Schärendampfers in Angriff genommen. Es ist schon recht weit gediehen. Möglich wurde das durch meinen Freund Christian Rex, der sehr gute Pläne beschafft hatte (und selber einen sehr schönen Bausatz im Maßstab 1:50 dieses schönen Schiffes anbietet) und mir ein Kopie zukommen ließ.
Auch ein Dauerbrenner des "schon lange machen wollens" ist das 19m Seenotrettungsboot der DGzRS von Typ "H. J. Kratschke". Auch dieses Modell ist schon weit gediehen.
Im Rausch der Aufarbeitung und weil ich nun einen Kunden in Norwegen habe, dessen Vater auf diesem überaus miserabel dokumentierten Schiff gefahren ist, habe ich nun die "Ottar Jarl" der Hurtigrute angefangen. Sozusagen um zu kompensieren, daß ich die komplexe "Roald Amundsen" ohne ordentliche Pläne nicht bauen kann, baue ich nun nur mach einem - zudem falschen - Seitenriss die "Ottar Jarl". Das Schiff hat mir immer besonders gefallen, vermutlich, weil es das exotischste auf der Hurtigrute war. (Neben Ri-0024 "Prins Olav" vielleicht...).
Das Schiff wurde 1929 von in den USA, als "W.B.Foshay" für den Einsatz zwischen Seattle und Alaska gebaut, also eigentlich für ein nicht unähnliches Einsatzgebiet wied er norwegischen Westküste erbaut und gelangte in Zeiten der absoluten Tonnage-Armut 1946 nach Norwegen, wo es die NFDS als "Ottar Jarl" in Fahrt brachten. Nicht nur das vollkommen atypische Aussehen, sondern auch die generell eindeutig vom amerikanischen Kontinent stammende Bauweise - die hübschen Aufbauten, die an Gartenlauben erinnern - all das gefällt mir sehr gut und ich freue mich schon sehr das Modell fertig zu stellen.
Die Hamburger Hafenfähre Typ 2 soll der letzte Winzling dieser Serie werden. Ich finde diese Schiffe mit ihren vielen Fenstern in vielen Rundungen schwierig zu bauen und werde das in einem ruhigen Moment angehen.
Als 3-D Druck liegen uns unterdessen folgende Urmodelle vor - sie müssen lediglich noch von Hand in einigen Kleinigkeiten fertig gestellt werden, bevor ich sie einforme:
"Bore I" 1973
"Conte di Savoia"
"Dragon" und "Leopard"
"Svea Corona" und 2 weitere Dubigon Schwestern
"Kronprinsessan Victoria" und "Prinsessan Birgitta" 1981
"Spitsbergen" (Hurtigrute)
"Stefan Batory"
"Maasdam"
"Stena Germanica" 1967
"Tresfjord" bzw. "Rømø Express"
"Visby" und "Gotland" 1972 bzw. 1973
"Visby" und "Gotland" 1980 bzw. 1981
Die "Prinsessan Birgitta" von 1974 braucht noch ein paar Zurüstteile zur Auslieferung.

Zuletzt haben Ri-0250, den polnischen Atlantikliner „Pilsudski“an unsere Händler ausgeliefert. Das Schiff wurde 1935 auf der italienischen Cantieri Riuniti dell‘ Adriatico in Monfalcone erbaut. Davon produzieren wir gerade die zweite Auflage, nach der dann aber erstmal Schluss ist. Auch haben wir Nachproduktionen der Modelle der „Victoria“ von 1931 (kürzlich bei uns unter der Nummer Ri-0077 erschienen) sowie der Ri-0400 "Sassnitz" und der amerikanischen Delta-Liner vorgenommen.
Wir wünschen Ihnen von Herzen ein frohes Weihnachtsfest und fast noch wichtiger ein gutes und erfolgreiches neues Jahr.

Burkhard Schütt

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