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Die Entscheidung, das Modell eines Schiffes zu bauen wird meistens durch die Liebe zum Vorbild, seiner Reederei oder seinem Fahrtgebiet geprägt. Dadurch entstanden viele „Produktionslinien“, die weitere "Produktionsentscheidungen" beeinflussten, um auch unseren Kunden die Freude an kontinuierlich aufgebauten Themen zu sichern.

 

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Typisches Stilleben auf dem Arbeitstisch - hier mit Ri 22 „Nordstjernen“.

 

Für die meisten Produktionslinien existiert bei uns inzwischen ein umfangreiches Archiv aus Büchern, Zeichnungen und Photos, die es in unseren Gebieten ermöglichen, vorbildgetreue Wiedergaben herzustellen.Sollten die Unterlagen noch nicht ausreichen, helfen die Kontakte zu Kunden, Museen oder Reedereien meistens weiter. Wenn die zum Bau notwendigen Unterlagen vorhanden sind, werden die Schiffshistorien, welche die Geschichte der Schiffe in Form von bei uns herunterzuladenden PDF Dateien darstellen, recherchiert und geschrieben. Das Layout dieser zumeist mehrseitigen Lebenslinien beinhaltet auch Abbildungen und technische Daten.

 

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Verschiedene Abschnitte des Urmodellbaues bei der "Bremen Express".

 

Zum Bau der Urmodelle werden die Pläne des Schiffes benötigt. Auf der Grundlage dieser Pläne sowie von Photos, Skizzen und Beschreibungen wird aus Kunststoff eine maßstabsgetreue Positivform des Schiffes in, mit Hinblick auf die späteren Produktionsfolgen Guß und Bemalung, sinnvoller Abstraktion hergestellt.Von diesem Positiv wird eine äußerst widerstandsfähige Negativform angefertigt, aus welcher, je nach Schwierigkeitsgrad des Gusses, ca. 10 - 200 Güsse zu erwarten sind.

 

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Die "Norrskär" auf dem Formenunterteil, daneben einige Formenkästen.

 

Die fertigen Weißmetallgüsse werden entgratet, bemastet und eventuell auftretende kleinere Fehler nachgebessert.

 

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Starke Grafiken gestaltet die tiefstehende Nachmittagssonne in den Gussrohlingen verschiedener Modelle. Hier sind es Teile der "Peder Paars", des C1 Standartschiffes, der "Halsskov" sowie der "Nordstjernen".

 

Anschließend erfolgt mit der Airbrush die Grundlackierung einer möglichst großen Anzahl von Güssen in der Grundfarbe des Modells. Auf diese Schicht wird mit hochdeckenden Modellbaufarben von Hand die Bemalung aufgetragen, eventuell auch Beschriftung mit Aufreibebuchstaben oder Abziehzeichen.

 

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Nicht ganz so verhaßt wie die Nachbearbeitung, aber dennoch ungeliebte Arbeiten sind das Grundieren der Modelle im ungeheizten Keller wie auch das schwierige und von viel Mißerfolg begleitete Aufreiben von Beschriftungen und Symbolen!

 

Die Nachbearbeitung und vollständige Bemalung eines konventionellen Handelsschiffes stellen in der Regel den Löwenanteil der Arbeit dar. Nach der Bemalung erfolgen Kontrolle und Nachbesserung.

 

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Es wird farbig! Die Bemalung ist fast vollständig und an einer Palette "Nordstjernen" behutsam die Wasserlinie aufgemalt.

 

Die somit fertigen Modelle werden nach bewährten Systemen verpackt. Die Packungen werden beschriftet mit je einem Exemplar pro Schiff der Schiffshistorien-CD an Fachgeschäfte sowie Sammlerkreise und Einzelbesteller verschickt.

 

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Letzte Schritte: Eine Reihe von Wilhelmsen Frachtern, die "Trinidad" ist fertig und steht auf dem Packtisch!

Rechts: Fertig verpackt warten Risawoleska Modelle auf ihre Käufer...