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Letzte Aktualisierung: Montag, 21. April 2008
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Als Vierjähriger ergriffen an Bord der Lindinger Fähre "Westerland" . Dieses
großartige Schiff verkehrt heute noch zwischen Rømø und Sylt.
Photo Wolfram Schütt.
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Seit ich zurückdenken kann, war ich an Schiffen und der Seefahrt interessiert . Dieses Interesse dauert bis heute ohne Unterbrechung an. Wegen Farbsehschwächen konnte ich nicht zur See fahren, immerhin, für den Wehrdienst bei der Marine reichte es. Vier Jahre Beschäftigung neben der Schule bei der Firma Wiedling brachten mich in Kontakt mit Leuten wie Dr. Michael Götz und Norbert Bröcher, die mich ermunterten, erste Modelle im Maßstab 1:1250 zu bauen.
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Erste Zuverdienste mit Buddelschiffen. Es war zweifellos leichter, der
Buddelschiffbau an sich zu erlernen, als den Türkenbund um den Flaschenhals.... |
| Während in der Schulzeit das Taschengeld noch mit dem Bau von Buddelschiffen
aufgebessert wurde, dienten die Miniaturen 1:1250 ab 1988 während des Studiums
zum Zuerwerb für den Kauf von Schiffsbüchern und nachdem die Lage für junge
Architekten ausgesprochen schwierig wurde, zum Lebensunterhalt. |
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Im Studium der Architektur fielen nebenbei neue Erfahrungen im Modellbau mit
ab, die ich schließlich, nach nur zwei Jahren ausgeübter Berufstätigkeit – für
den professionellen Modellbau der Schiffe verwenden konnte.
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Das Konzept für den Neubau eines Hurtigrutenschiffes, daß kein reines
Kreuzfahrtschiff werden sollte. Die "Nordstjernen IV" als Plan und als Modell im
Maßstab 1:200.
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Da sich die beiden Themen Architektur und Schiffe vereinen ließen, habe ich
bereits mit meiner Diplomarbeit, einem Umbauentwurf für ein neues
Hurtigrutenschiff auf der Basis eines Atlantik Supertrawlers nachgewiesen.
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Seit 1997 ist Risawoleska nicht länger ein Hobby, sondern Beruf.
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Am Anfang stand ein Großauftrag des Meinungsforschungsinstitutes Infratest Burk,
der einer Reihe überraschter Kunden dieses Unternehmens eine reichlich blaue
Version des Containerschiffes "Bremen Express" bescherte.
Bei Norbert Bröcher, mit dem hier eine gedeihliche Zusammenarbeit stattfand,
hieß das Schiff nur "Hustellinchen"! |
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Seit 1999 arbeitet meine Frau in der Produktion mit.
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Durch das Fenster des Arbeitszimmers photographiert sitzt meine Frau an einem
kalten Winterabend an der Bemalung einer ganzen Auflage von Schiffsmodellen. |
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Unser Produktionsspektrum umfasst vor allem skandinavische Schiffahrt, aber
auch die amerikanischen Standardschiffe, Deutschlands Seebäderschiffahrt und
natürlich als Schwerpunkt die norwegische Postschifflinie „Hurtigrute“, zu der ich während fünf Reisen
auf alten Schiffen eine unausrottbare Zuneigung fasste.
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Wir glauben, dass im Idealfall das Modell die beste Werbung für sich selbst
und unser Unternehmen ist. Darüber hinaus halten wir die folgenden Richtlinien
für wichtig:
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- Die Produktlinien stehen untereinander im Zusammenhang.Die Auswahl des
nachzubildenden Schiffes wird vornehmlich durch diese Produktlinien, aber auch
durch nicht ausschließlich kommerzielle Zwänge wie z. B. schlicht die Zuneigung
zum Original bestimmt.
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- Die gratis auf unserer Seite Schiffshistorien
herunterzuladenden Lebensläufe der Schiffe sollen unsere Kunden an unserer
Begeisterung und unseren Überlegungen teilhaben lassen, wir hoffen damit
Interesse, Verständnis und Neugier über bisherige Sammelgebiete hinaus zu
wecken.
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- Die Schiffshistorien sind für unsere Kunden ein
Stück Fachliteratur ohne weitere Kosten.
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- Die begonnenen Produktlinien werden zuverlässig und kontinuierlich
fortgeführt!
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Kontinuität soll der zutreffende Begriff für unsere Absicht sein, einmal
begonnene Sammelgebiete fortzuführen. Hier ist es die Entwicklung der Fred.
Olsen Schiffe, die durch Risawoleska dargestellt wird. |
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- und - wir wollen kein Modell eines Schiffes bauen, das uns einfach garnicht
gefällt. Nur so können wir unserer Arbeit mit der erforderlichen Zuneigung
nachgehen.
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Das Sammeln der Modelle verlangt Ihnen großen Aufwand an Geld und Geduld, uns
hingegen außergewöhnliches Engagement und viele Kompromisse ab. Es ist unsere
Überzeugung, dass es nur dann eine Zukunft für diese vollkommen aus dem Rahmen
üblicher Konsum- und Sammlergüter fallenden Schiffsminiaturen gibt, wenn es uns
gelingt, den Sammlern die Leidenschaft am Sammeln und uns die Freude an der
Produktion zu erhalten. Nicht nur nach unserer eigenen Überzeugung, sondern auch
nach der vieler Sammlerfreunde, ist uns dies bislang gelungen und darauf sind
wir stolz und hoffen, dass es so weitergehen kann.
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Das Unternehmen Risawoleska (offiziell Dipl. Ing. (FH) Burkhard
Schütt) befindet sich vollständig in einem 1934 von den
Schwiegergroßeltern gebauten, kleinen Einfamilienhaus am Südrand Münchens, wo
nicht nur alle Produktionsabschnitte auf allerengstem Raum organisiert sind,
sondern zudem noch eine fünfköpfige Familie ihr Dasein auf ca 88 qm Wohnfläche
fristet.
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Dies ist ursächlich für eine geringe Flexibilität innerhalb der
Produktionsabschnitte, die für den Kunden oft nicht einfach verständliche
Wartezeiten auf Modelle bedingen. Aber nicht nur unsere Kunden, sondern auch
alle Familienmitglieder erbringen gelegentlich Opfer, obwohl wir die enge
Verknüpfung von Arbeit und Familienleben hauptsächlich als schön empfinden. So
gibt es für uns kaum noch eine Trennung zwischen Beruf und Privatleben und wir
hoffen, diese gegenwärtig keinesfalls unerfreuliche Situation weiterhin so
beibehalten zu können. Daß viele Kunden zu unseren Freunden wurden macht uns
mindestens ebenso froh, wie die zunehmende Akzeptanz unserer Modelle bei den
Sammlern.
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Ach ja, es wäre schön, wenn Sie mit derselben Freude sammelten, mit der wir für
sie produzieren . |
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